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Offen für alle Nationalitäten, die remote für einen ausländischen Arbeitgeber oder Kunden arbeiten. Erfordert Einkommensnachweis (mindestens ungefähr 2.500 USD/Monat), Krankenversicherung und ein einwandfreies Führungszeugnis. Verlängerbar auf insgesamt bis zu 1 Jahr.
Für Personen, die von passivem Einkommen leben (Renten, Investitionen, Dividenden). Erfordert Nachweis über mindestens 1.500 USD/Monat an regelmäßigem ausländischem Einkommen. Lokale Beschäftigung ist mit diesem Visum nicht gestattet.
Arbeitgeberfinanzierte Genehmigung, offen für alle Nationalitäten mit einem gültigen Stellenangebot von einem argentinischen Arbeitgeber. Nach 2 aufeinanderfolgenden Jahren befristeten Aufenthalts kann ein Daueraufenthalt beantragt werden.
Für alle Nationalitäten nach 2 Jahren ununterbrochenem befristeten Aufenthalt oder sofort durch Heirat mit einem argentinischen Staatsangehörigen verfügbar. Gewährt volles Recht, unbefristet zu leben und zu arbeiten.
Argentinien bietet ein relativ zugängliches Einwanderungssystem, mit permanenter Aufenthaltserlaubnis bereits nach nur 2 Jahren kontinuierlichem vorübergehendem Aufenthalt. Das Rentista-Visum erfordert den Nachweis eines passiven Einkommens von ca. 2.500 USD/Monat, während das 2023 eingeführte Digitalnomadenvisum für 6 Monate gültig und für Fernarbeiter verlängerbar ist. Viele Auswanderer nutzen das Touristenvisasystem mit 90-tägigen Aufenthalten und Grenzübertritten aufgrund der Schattenwirtschaft.
Ausländische Arbeitnehmer in Argentinien benötigen eine an einen argentinischen Arbeitgeber gebundene Arbeitserlaubnis, der die Einhaltung der Arbeitsgesetze einschließlich der Gleichbehandlung in- und ausländischer Mitarbeiter nachweisen muss. Selbstständige Ausländer können sich nach Erlangung des legalen Wohnsitzes als Monotributistas (vereinfachtes Steuerregime) registrieren, was unkompliziert und bei Freiberuflern beliebt ist. Die Arbeitserlaubnis ist in den meisten Aufenthaltserlaubnissen enthalten.
Ehepartner, Lebensgefährten (einschließlich gleichgeschlechtlicher Partner) und minderjährige Kinder argentinischer Einwohner oder Staatsbürger können eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis im Rahmen der Familienzusammenführung beantragen. Argentinien ist eines der fortschrittlichsten Länder Lateinamerikas hinsichtlich der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften für Einwanderungszwecke.
Argentinien besteuert Einwohner auf ihr weltweites Einkommen mit progressiven Sätzen von 5 % bis 35 %. Auswanderer, die seit weniger als 5 Jahren ansässig sind, werden in der Regel nur auf argentinische Einkünfte besteuert. Argentinien hat ein komplexes und häufig wechselndes Steuersystem mit mehreren Steuern, darunter IVA (21 %), Bienes Personales (Vermögensteuer bis 2,25 %) und Ganancias. Das Land hat Steuerabkommen mit etwa 20 Ländern.
Argentinien hat ein dreistufiges Gesundheitssystem: öffentlich (für alle Einwohner kostenlos), gewerkschaftsbasiert (Obras Sociales für formell Beschäftigte) und privat (Medicina Prepaga). Öffentliche Krankenhäuser in Buenos Aires sind tatsächlich kostenlos und von angemessener Qualität. Die meisten Auswanderer der Mittelklasse schließen sich einem privaten Prepaga-Plan an, der 100–300 USD/Monat kostet und umfassende Versorgung bietet.
Die Kontoeröffnung erfordert eine CUIL/CUIT (Steuer-ID) und einen nationalen Ausweis (DNI), den Einwohner nach Erlangung des Wohnsitzes erhalten. Zu den großen Banken gehören Banco de la Nación Argentina, Santander, Galicia und BBVA. Argentinien hat strenge Devisenkontrollen (Cepo Cambiario), und der parallele Wechselkurs (Blauer Dollar) übersteigt den offiziellen Kurs erheblich. Viele Auswanderer erhalten ihr Einkommen in USD über Dienste wie Wise oder Payoneer.
Argentinien hat kein spezielles Golden-Visa- oder Investorenaufenthaltserlaubnisprogramm für passive Investitionen. Ausländische Investoren, die ein Unternehmen gründen und argentinische Arbeitnehmer beschäftigen, können jedoch eine Unternehmensaufenthaltserlaubnis erhalten. Die wirtschaftliche Instabilität und Devisenkontrollen machen Argentinien historisch gesehen zu einem weniger attraktiven Investitionsziel, obwohl die Immobilienpreise in USD sehr niedrig sind.