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Kann für Zwecke wie Familienzusammenführung, Immobilienbesitz oder Studium erlangt werden. Arbeit erfordert eine separate Arbeitserlaubnis, die gleichzeitig ausgestellt wird.
Erfordert Arbeitgebersponsoring von einem in Serbien registrierten Unternehmen. Serbien ist nicht in der EU, daher keine EU Blue Card; das Verfahren ist relativ unkompliziert mit niedrigeren Gehaltsanforderungen als EU-Staaten.
Erfordert 5 Jahre ununterbrochenen legalen Aufenthalts. Serbien bietet im Vergleich zu den meisten europäischen Ländern einen relativ erschwinglichen Weg zum Daueraufenthalt und zur späteren Staatsbürgerschaft.
Serbien ist kein EU- oder Schengen-Mitglied, was ihm Flexibilität in der Visapolitik gibt; Bürger von über 100 Ländern können Serbien je nach bilateralem Abkommen 30 bis 90 Tage visafrei besuchen. Das Land ist aufgrund der niedrigen Lebenshaltungskosten, fehlender Sprachbarrieren und einfachem Zugang zu einem beliebten Ziel für digitale Nomaden aus westlichen Ländern und Russland/Ukraine geworden. Ein Langzeitaufenthalt erfordert eine vorübergehende Genehmigung vom Innenministerium.
Ausländische Staatsangehörige benötigen eine vom Nationalen Beschäftigungsdienst (NES) ausgestellte Arbeitserlaubnis und eine vorübergehende Aufenthaltserlaubnis, um in Serbien legal beschäftigt zu sein. Der Arbeitgeber initiiert den Arbeitserlaubnisantrag; Genehmigungen sind 1 Jahr gültig und an den Arbeitgeber gebunden. Serbien hat einen Mangel an IT-Fachleuten und zieht aktiv Tech-Arbeitnehmer aus Nachbarländern über vereinfachte Verfahren an.
Ehepartner und abhängige Kinder von Arbeitserlaubnisinhabern können vorübergehende Aufenthaltserlaubnisse für die Familienzusammenführung erhalten, die gleichzeitig mit der Genehmigung des Hauptantragstellers gelten. Familienangehörige über 15 Jahren müssen eine separate Arbeitserlaubnis beantragen, um in Serbien beschäftigt zu sein.
Serbien hat einen einheitlichen Einkommensteuersatz von 10 % auf Beschäftigungseinkommen und 15–20 % auf andere Einkommenskategorien, was es zu einem der wettbewerbsfähigsten Steuerumgebungen in Europa macht. Die Körperschaftsteuer beträgt einheitlich 15 %. Die Mehrwertsteuer beträgt 20 % Standard und 10 % auf lebensnotwendige Güter. Serbien hat Steuerabkommen mit über 60 Ländern und ein wachsendes Netz von Investitionsschutzabkommen.
Serbien hat ein öffentliches Gesundheitssystem, auf das legale Einwohner nach der Registrierung beim Krankenversicherungsfonds (RFZO) zugreifen können, obwohl die Qualität zwischen Belgrad und kleineren Städten erheblich variiert. Die meisten Auswanderer in Belgrad nutzen Privatkliniken wie Euromedik und Bel Medic für zuverlässige, englischsprachige Versorgung. Kosten in Privateinrichtungen sind selbst ohne Versicherung nach westlichen Standards sehr erschwinglich.
Die Kontoeröffnung in Serbien ist für Aufenthaltserlaubnisinhaber unkompliziert; Banken wie Banca Intesa, UniCredit und OTP Bank betreuen Auswanderer mit englischem Support. Der serbische Dinar (RSD) ist nicht vollständig konvertierbar, aber Währungsumtausch ist in ganz Belgrad problemlos möglich. Online-Banking ist gut entwickelt, und die meisten alltäglichen Transaktionen werden digital unterstützt.
Serbien hat kein formelles Golden-Visa-Programm, aber ausländische Investoren, die in Serbien ein Unternehmen gründen und Beschäftigung schaffen, können sich für Aufenthaltserlaubnisse qualifizieren. Die Serbische Entwicklungsagentur bietet Unterstützung für bedeutende Investitionsprojekte, und die Regierung hat großen Technologieinvestoren Sonderwirtschaftszonen-Vorteile gewährt. Serbien ist EU-Beitrittskandidat, was es für Personen attraktiv macht, die mittelfristig EU-Zugang anstreben.