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Der Sudan befindet sich seit April 2023 in einem bewaffneten Konflikt und die meisten Regierungen raten von Reisen ab. Der normale Konsularbetrieb ist stark gestört; die Visumausstellung ist weitgehend nicht funktionsfähig.
Erfordert Arbeitgebersponsoring von einer im Sudan registrierten Organisation. Aufgrund des anhaltenden Konflikts sind humanitäre Helfer und NGO-Mitarbeiter derzeit die hauptsächlichen Empfänger von Arbeitsgenehmigungen.
Sudan verlangt für die meisten Nationalitäten Visa, die über sudanesische Botschaften im Ausland erhältlich sind. Aufgrund des laufenden Bürgerkriegs, der im April 2023 begann, raten die meisten westlichen Regierungen von allen Reisen in den Sudan ab. Humanitäres und diplomatisches Personal kann besondere Einreisegenehmigungen erhalten. Die Visa- und Einwanderungssituation ist hochgradig gestört.
Arbeitserlaubnisse im Sudan werden vom Ministerium für Arbeit und soziale Entwicklung ausgestellt und erfordern eine Arbeitgeberunterstützung. Aufgrund des laufenden Konflikts sind die meisten formellen Arbeitserlaubnisverfahren erheblich gestört. NGOs und humanitäre Organisationen operieren unter besonderen Genehmigungen der zuständigen Ministerien.
Familienzusammenführungsgenehmigungen für Ehepartner und Angehörige existieren im sudanesischen Einwanderungsrecht, aber der aktuelle Konflikt hat die meisten normalen Einwanderungsverfahren ausgesetzt. Humanitäre Fälle werden ad hoc von verfügbaren Behörden bearbeitet.
Sudan erhebt Einkommensteuer auf Einzelpersonen mit Sätzen von 5 % bis 20 %. Die Körperschaftsteuer beträgt 35 %. Die Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) beträgt etwa 17 %. Sudan hat ein begrenztes Doppelbesteuerungsabkommensnetz. Konflikt und internationale Sanktionen haben die Steuerverwaltung erheblich beeinträchtigt.
Die Gesundheitsinfrastruktur im Sudan wurde durch den Konflikt schwer beschädigt. Privatkrankenhäuser in Khartum, die vor dem Konflikt in Betrieb waren, sind entweder zerstört oder geschlossen. Auswanderern im Sudan wird dringend empfohlen, eine Evakuierungsversicherung und Zugang zu medizinischen Einrichtungen in Nachbarländern zu haben.
Der internationale Bankzugang im Sudan ist aufgrund des Konflikts und jahrelanger US-Sanktionen stark eingeschränkt. Sudan war seit Jahren weitgehend vom SWIFT-System ausgeschlossen. Formelles Auswanderer-Banking ist während der aktuellen Konfliktperiode praktisch nicht verfügbar.
Sudan bot historisch Investitionsanreize über die Sudan Investment Authority an, mit Steuerfreibeträgen und Zollbefreiungen in bestimmten Zonen. Der laufende Konflikt hat die meisten formellen Investitionsprogramme effektiv ausgesetzt. Die Regierung hat die Absicht geäußert, Wiederaufbauinvestitionen anzuziehen, sobald Stabilität wiederhergestellt ist.